Weihnachtsstory

Schickt mir eureWeihnachtsstory(bitte nicht zu lang,kann auch ganz kurz sein),kann ausgedacht sein,kann aber auch nicht selbsterfunden sein,ich stelle hier 3 aus,und mach ein Voting,die beste Story bekommt einen Beepcode,die anderen beiden ein Present und Award!

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Welche Geschichte ist am schöntesten?
Viky
Nancy
Magdalena
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Eine Weihnachtsgeschichte

Musical nach Vorlage von "A Christmas Carol" von Charles Dickens. Einem skrupellosen Geschäftsmann werden am Heiligabend durch einen Geist drei Weihnachtsfeste vor Augen geführt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


Der geldgierige Geschäftsmann Scrooge beschimpft sogar Heiligabend seinen Gehilfen Bob Cratchit und gibt ihm keinen Vorschuss für eine Weihnachtsgans. Allein zu Haus, erscheint ihm der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley. Der zeigt Scrooge drei Weihnachtsabende in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der Vergangenheit trifft Scrooge seine geliebte Belle. Am heutigen Abend erlebt er unbemerkt, wie liebevoll die Familie Cratchit trotz Armut und der Krankheit des kleinen Tim das Fest feiert. Beim Weihnachten in der Zukunft wird er zu seinem eigenen Begräbnis geführt. Der kleine Tim ist schon lange tot. Cratchit ist der einzige, der den verstorbenen Chef in seinen Weihnachtssegen einbezieht. Zutiefst betroffen wacht Scrooge auf. Es ist noch Weihnachten und Zeit, das Leben zu ändern. Er wird Tim eine Operation in Amerika finanzieren.

Das ungarische Erfolgsteam Péter Müller und Sziámi Péter Müller schrieb mit der „Weihnachtsgeschichte“ ein anrührendes, spannendes Stück Musiktheater voller prägnanter Bilder. Der mehrfach ausgezeichnete Komponist László Tolcsvay überrascht immer wieder durch seine Vielseitigkeit im Spektrum von sakraler und klassisch-sinfonischer Musik bis hin zu modernen Rock- und Popmusik. Viele eingängige Songs, wie zum Beispiel das Scrooge-Erinnerungslied, begeistern das Publikum.

Von Vicky
 
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Der kleine Flori und der Nikolaus


Der kleine Flori war vom ersten Schultag an ein ganz schlimmer Schlamper.
Dauernd ließ er irgend etwas im Schulzimmer liegen, die Mütze oder seine
Handschuhe, die Fibel, das Rechenbuch, die Tafel, ein Heft oder das
Federmäppchen. Ja, manchmal vergaß er sogar alles miteinander und lief mit
leerem Schulranzen heim. Und es kam noch schlimmer: Eines Nachmittags
nämlich, als Flori die vergessene Fibel holen wollte, lag sie nicht mehr auf
seiner Bank; Flori suchte und suchte, aber die Fibel war wie weggeblasen. Am
nächsten Tag konnte Flori das Rechenbuch nicht finden, am übernächsten Tag
war die Tafel fort. Das war kurz vor dem Nikolaustag, und die Mutter meinte:
„Ich glaube, diesmal bringt der Nikolaus höchstens eine Rute.
Aber das glaubte der kleine Flori auf keinen Fall. In den vergangenen Jahren
war der heilige Nikolaus immer nett zu ihm gewesen, obwohl er schon damals
herumgetrödelt und nie aufgeräumt hatte. Sicher würde der Nikolaus auch in
diesem Jahr nichts von der Schlamperei gemerkt haben und wieder die guten
Mandellebkuchen mitbringen, die Flori so gerne aß und die nur der Nikolaus
hatte.
Ja, und dann kam er, der Nikolaus! Er pochte laut an der Tür und stapfte
herein in seinem roten Mantel und mit der Bischofsmütze aus Gold. Auch einen
vollen Sack hatte er dabei, an welcher Stelle wohl die Lebkuchen für ihn
stecken mochten. Aber der Nikolaus machte gar keine Anstalten, Lebkuchen aus
dem Sack zu holen. Er schaute den Flori mit gerunzelter Stirn an, so streng
wie er noch nie ausgesehen hatte.
„Warst du auch brav, Flori?“
„Ja“, sagte Flori schnell, obwohl er natürlich genau wußte, daß das nicht
ganz stimmte.
„So, so“, brummte der Nikolaus, „brav warst du? Und immer recht ordentlich?
Und du hast nie etwas verschlampt oder vertrödelt?“
O weh! Jetzt sagte der kleine Flori gar nichts mehr. Ob der Nikolaus doch
etwas wußte? Floris Herz fing laut zu klopfen an
„Was meinst du wohl, was ich dir mitgebracht habe?“ fragte der Nikolaus und
griff nach seinem Sack.
„Ma-Ma-Mandellebkuchen“, stotterte Flori.
Aber der Nikolaus schüttelte seinen Kopf.
„Für Mandellebkuchen war im Sack kein Platz mehr“, sagte er, „weil ich doch
so viele andere Dinge für dich einpacken mußte. Hier, dies zum Beispiel...“
Und was holte er aus dem Sack? Die Fibel!
„Und dies...“ Das Rechenbuch!
„Und das...“ „Und das...“ Die Tafel, Floris Pudelmütze, den linken
Handschuh, die Bastelschere, drei Bleistifte, eine Schachtel Malkreide -
eins nach dem anderen holte der Nikolaus hervor. Nur kein Paket
Mandellebkuchen, nicht einmal ein einiges Stück!
„Also dann bis zum nächsten Jahr, kleiner Flori“, meinte der Nikolaus
freundlich. „Und wenn ich dann nicht soviel Trödelkram für dich mitbringen
muß, hab' ich auch sicher Platz für Lebkuchen.“
Und er stapfte wieder aus der Stube hinaus.
Ja, da stand er, der Flori, und hatte nichts, überhaupt nichts vom Nikolaus
bekommen! Eigentlich ist das eine traurige Geschichte.
Aber zum Glück geht sie gut aus! Weil nämlich der heilige Nikolaus wirklich
von Herzen gütig ist und weil sich der kleine Flori von diesem Tag an große
Mühe gab und fast gar nichts mehr verschlampte, lag in der Woche vor
Weihnachten auf einmal eine bunte Schachtel im Briefkasten. „An den kleinen
Flori“ stand darauf.
Ihr könnt euch vielleicht schon denken, was sie enthielt! In der Schachtel
waren die guten Mandellebkuchen, wie sie nur der Nikolaus hat!


Verfasst von Nancy

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Eine Weihnachtsgeschichte


Susan mochte die Stadt. Nicht wegen der Abwesenheit der Natur, sondern wegen
der Anwesenheit des Lebens an sich. Dass es dennoch anwesend war,
überraschte sie immer wieder. Sie mochte die Momente, in welchen sich ihr
die Natur mitten in der Stadt offenbarte.

An einem Freitagmorgen im Dezember überquerte sie den Graben, als sie von
der Badgasse zur Obergasse spazierte. Die Stadt selbst erschien ihr an
diesem Morgen kälter als noch in den Tagen zuvor, als es geregnet hatte. Sie
hauchte Gespenster in die Luft und blickte ihnen nach, während sie am Poco
Loco vorbei ging, grüsste Kari, der ihr vom Cappuccino her zuwinkte und bog
dann in die Steinberggasse ein, wo sie vor dem obersten Brunnen stehen
blieb, der im Winter von einer Holzplatte bedeckt war. Darauf schlief eine
grosse weisse Katze, und zwischen ihren Beinen lagen zwei kleinere Katzen,
die wohl ihre Kinder waren. Die Herbstkätzchen waren zu alt, um noch so sehr
von ihrer Mutter abhängig zu sein, aber wahrscheinlich genossen sie einfach
die Wärme, welche der grössere Körper der Mutter ihnen bot. Eines der
Kätzchen war schwarz, das andere grau getigert. Auch sie schliefen ruhig,
als Susan sich ihnen näherte und sie betrachtete. Sie zog ihre Handschuhe
aus und streichelte die Mutter. Als diese ihren Kopf hob und schnurrend die
Augen nur halb öffnete, begann Susan mit ruhiger und dunkler Stimme zu
reden, während sie ihrerseits die Augen halb schloss. Dann setzte sie sich
auf den Rand der Brunnenabdeckung, zog den Mantel aus und legte ihn neben
die Katzen, die sich sofort in seine Falten kuschelten. Susan legte sich nun
selbst ganz auf die Holzplatte und krümmte sich um den Mantel, in dessen
Mitte die Katzen lagen, und nach einer Weile schliefen alle vier und
träumten wohl von Weihnachtsgebäck und heissem Tee - oder dem felinen
Äquivalent dazu.

Daniel sass im Chez Tonton und trank Pfefferminztee. Vor ihm auf dem Tisch
lagen zwei Pakete. Weihnachtsgebäck für seine Schwester und ein Buch für
seine Mutter. Er hoffte, dass die Geschenke den beiden zusagen würden. Im
letzten Jahr hatte er ihnen nichts schenken können, was er bedauert hatte,
deswegen wollte er ihnen in diesem Jahr nur Dinge schenken, welche ihnen
auch wirklich gefielen. Natürlich, nur der Gedanke zählte, aber den hatte er
auch im vergangenen Jahr gehabt, durch seine Reise durch Schottland hatte er
aber schlicht die Möglichkeit nicht gehabt, ihn in die Tat umzusetzen. Das
Gebäck für die Schwester stammte aus einem Laden im Zürcher Oberland, in
welchem sie in ihrer Kindheit stets zu Weihnachten eingekauft hatten. Er
hoffte, dass seine Schwester das Gebäck eben so sehr vermisste, wie er die
sorglosen Tage zu jener Zeit. Das Buch für die Mutter erzählte die
Geschichte einer allein erziehenden Mutter im 18. Jahrhundert. Irgendwie
sollte der Vergleich zu ihrem eigenen Leben dafür sorgen, dass sie sich über
die besseren Umstände heutzutage freuen konnte. Ausserdem hatte ihre eigene
kleine Familie die schönen Dinge, welche in der Geschichte erzählt wurden,
in ähnlicher Form ebenfalls erlebt, so dass Daniel hoffte, dass am Ende des
Buches seine Mutter vor allem daran erinnert würde. Freude zu bereiten, das
hoffte er mit seinen Geschenken zu erreichen.

Susan erwachte, als die weisse Katzenmutter sich regte. Etwas veränderte
sich. Die Katze spürte das mehr als Susan, aber in ihr war ein Gedanke
erwacht. Sie musste etwas tun. Freude bereiten. Mit einem Geschenk. Soviel
wusste sie. Sie erhob sich, streichelte die drei Katzen und nahm den Mantel
wieder an sich. Dann ging sie auf der Steinberggasse ein wenig umher. Doch
noch war der Moment nicht gekommen.

Daniel bezahlte seinen Tee. Er fühlte sich gut wegen der Dinge, die er tun
würde. Und gleichzeitig vermisste er das Gefühl, dass ihm selbst gute Dinge
getan würden. Er hoffte, dass Gutes zu tun Gutes hervorrufen würde, aber
bislang fehlte ihm die Bestätigung dafür.

Schneeflocken begannen zu fallen. Susan schloss die Augen und wusste, dass
der Moment nun gekommen war. Einen Kuss, einen einzelnen Kuss als Geschenk,
flüsterten ihre Gedanken.

Daniel trat auf die Steinberggasse und freute sich über die leichten
Schneeflocken. Dann blickte er in das Gesicht einer jungen Frau, die gerade
ihre Augen öffnete. Sie begann zu lächeln. Und er ahnte, dass er seine
Bestätigung erhielte.


Von Magdalena





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